Sport und Wellness: So bleiben Sie jung

Dass Sport und Jugend zusammengehören, ist ein weitverbreitetes Klischee. Sport treiben ist keine Frage des Alters, sondern der körperlichen Verfassung. Ob Joggen für Anfänger oder Halbmarathon: Auch wer in seinem bisherigen Leben weitgehend sportabstinent war, weil etwa der Beruf genug Veranlassung für die sportliche Ertüchtigung gab, sollte im Alter auf Bewegung nicht verzichten. Und auch körperliche bzw. gesundheitliche Einschränkungen sollten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht zum Verzicht auf Bewegung und Sport führen.

Absprache mit dem Arzt

Im Zweifelsfall führt der erste Weg zum Arzt. Eine Untersuchung von Herz- und Kreislauf ist zwingend notwendig vor der Aufnahme eines Trainings. Für ein maßvolles Training bieten sich im Alterssport ansonsten ähnliche Regeln an, wie beim Sport der Jungen. Grundlage für ein Training ist der körperliche Gesamtzustand. Wer wenig oder gar keinen Sport getrieben hat, sollte maßvoll beginnen. Das beginnt beim täglichen Spaziergang oder ein paar Minuten Ausdauertraining auf dem Hometrainer. Bereits regelmäßige Bewegung verbessert Ausdauer, Koordinationsfähigkeit und Belastbarkeit.

Die richtige Mischung aus Bewegung und Entspannung

Regelmäßiger Sport ist gesund und stärkt Herz und Kreislauf. Wer es jedoch übertreibt, schadet seinem Körper ebenso wie keinen Sport zu treiben. Damit sich der Körper ausruhen kann, sollten immer 1-2 Tage Abstand zwischen dem Training liegen. In dieser Zeit entspannen Sie sich und schöpfen neue Energie. Gleichzeitig lässt sich in dieser Zeit der anfängliche Muskelkater auskurieren. Sport in Maßen steigert zudem das Wohlbefinden und beugt körperlichen Beschwerden vor.

Daneben haben Untersuchungen gezeigt, dass auch Krafttraining eine Option sein kann, sofern dies vorher mit dem Hausarzt abgesprochen wurde. Gleich, welches Training das geeignete ist, Sport im Alter dient nicht allein der Ertüchtigung und dem Muskelaufbau, sondern auch der Vorbeugung von Krankheiten. Eine Stärkung des Immunsystems und des Kreislaufs sind ebenso erwünschte Begleiterscheinungen wie, die angestrebte körperliche Fitness.

Trainer vor Ort hilft

Dabei kann auch das regelmäßige Training im Fitnesscenter helfen. Voraussetzung ist hierbei, dass neben einer ärztlichen Untersuchung auch ein Trainer vor Ort ist, der bei der Aufstellung eines geeigneten Trainingsplans helfen kann. Es ist wirklich wichtig, dass dieser bei der geeigneten Einstellung der Schwierigkeitsgrade und Stufen der Geräte assistiert, um Fehleinschätzungen der eigenen Belastbarkeit, die oft Männer betreffen, vorbeugen zu können. Wer Alterssport betreibt, kann dies auch in der Gruppe tun. Das ist je nach Charakter und Bedarf motivierend und hat den angenehmen Effekt, dass man nette Menschen kennenlernt. Zahlreiche Fitness-Center bieten auch entsprechende Gruppen an.


21. Januar 2015Permalink